

Die Einwohner bzw. die Verwaltung hat alles gegeben, um Peñiscola in einem guten Licht stehen zu
lassen und so geniesst die Burg eine unglaubliche Illumination, welche die perfekte
Urlaubsstimmung erzeugt. Wenn man nachts bei spanischen Sommertemperaturen durch die
Gassen schlendert und sich in ein Restaurant direkt an das Wasser setzt, wird wissen,
warum die Spanier alle so entspannt sind. Die Zeit spielt keine Rolle und Hektik gibt es hier nicht.
Es verging keine Nacht, wo wir nicht nachts am Strand spazieren gegangen sind. Am Horizont
hat man die ganze Tage ein Gewitter beobachten können, das wunderschöne Bilder erzeugt hat,
weil die Blitze nicht immer direkt zu sehen waren, sondern nur das Licht, das durch die
Wolken schien. Die Wellen waren für die üblichen Verhältnisse dort schon sehr hoch und so
konnte man sich einfach in den Sand setzen und stundenlang entweder auf das Wasser oder
in den Himmel gucken. Dazu gab es ein oder zwei Dosen Bier und man war mit den Gedanken
ganz woanders, nur nicht zu Hause.
Der Nachbarort Benicarlo eignet sich wunderbar, um ein paar Vorräte einzukaufen und um
auch ein wenig die Gegend zu erkunden. Wir sehen eine Stierkampfarena, wie sich in jedem
Ort zu stehen scheint und wir sehen viele Felder mit Orangen und anderem Erntegut. Auch
wenn in Peñiscola einige Hotelburgen dem Strand die Sonne nehmen, ist die Gegend mitten
in der Natur.
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