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Ein Flug mit einer Billig-Airline ist nicht so schlimm, wie man es sich immer vorgestellt hat. Nur die Weg zum und vom Flughafen sind meistens etwas umständlich. Von Frankfurt-Hahn ging es also nach Barcelona (Girona). Etwa drei Autostunden später waren wir dann endlich in Peñiscola. Wir sind gegen Ende der Saison angekommen und so war der Ort ziemlich leer und nur noch ein paar spanische Touristen tummelten sich am Strand. Es war schon Zufall, wenn man eine andere Sprache ausser spanisch hörte und so war es für uns wirklich Urlaub in Spanien.

Da wir nur eine Woche Zeit hatten, gab es viel zu tun und es gab auch viel zu sehen. Die Wohnung lag etwas abgelegen und so hatte man einen guten Fussweg der Promenade oder direkt am Strand entlang, um in die Altstadt zu gelangen. Die Halbinsel ist wirklich das perfekte Postkartenmotiv und sieht in natura noch besser, noch imposanter aus. Es wird empfohlen, gutes Schuhwerk anzuziehen, da die Gassen sehr steil sind teilweise. Von den Souvenierläden abgesehen bieten sich verträumte Gäßchen zum spazierengehen an und von der hoch gelegenen Burg hat man einen unglaublichen Blick auf das Mittelmeer.

Doch richtig schön wird es erst abends, wenn der Mond die Sonne ablöst und die Einheimischen sich unter das Volk mischen. Man geht keine zehn Meter und man bekommt eine Kostprobe vom Stierschinken angeboten, die allerdings eher Lockstoff ist, um Gäste zu locken. Das darf man ihnen aber nicht verübeln, denn schliesslich ist die Konkurrenz gross in den Gassen. Wenn man gut essen kann, dann ist es hier in der Altstadt. Die Meeresfrüchte und Fische sind mehr als frisch, denn Peñiscola ist eines der besten Fischfanggebiete Spaniens.

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